Monat: November 2020

Änderung des Alltags zur Risikoreduktion von COVID-19 in München?!

Es kommt immer wieder in München und Umgebung die Frage auf: Was kann ich in meinem Alltag ändern oder optimieren, um eine Ansteckung mit Covid-19 zur reduzieren (Stichwort:Risikoreduktion)? Oder anders, muss ich mich einschränken??

Meine Antwort ist Nein

Es gibt viele tolle Lösungen, um trotz Coronabeschränkungen Freude zu haben:

Trefft euch draußen

Warum auf das Treffen mit Freunden verzichten? Trefft euch doch statt im stickigen Cafe lieber draußen im Park und nehmt dabei einen Kaffee-To-Go mit. Am besten noch in einem wiederverwendbaren Becher.

Kontakte beschränken

Müsst ihr aktuell ein Klassentreffen abhalten oder reicht es auch die besten Freunde zu treffen und so eine Kontaktverfolgung jederzeit zu ermöglichen?! Also lieber ständig die gleichen Freunde treffen, anstatt ständig viele Menschen zu besuchen.

Frische Luft

Unternehmt viel im Freien, zieht euch warm und nutzt die geringere Übertragung als in geschlossenen Räumen.

Treibt Sport

Haltet euch fit und das am besten im Freien. Der Trainingseffekt draußen im Wald unter realen Bedingungen zu joggen ist immer bedeutender als im stickigen Gym zu trainieren. Nehmt euch ruhig auch einen regelmäßigen Trainingspartner zur Motivation mit und vermeidet große Sportgruppen.

Fragen zur schnellen und unkomplizierten Testung?

RKI ändert die Testkriterien für Corona mit weitreichenden Folgen auch in München

Bei weiterhin steigenden Infektionszahlen von Corona auch in München warnt das Robert-Koch-Institut vor einer Überlastung der Labore. Es folgt eine Änderung der Testkriterien.

Es sollen ab sofort nur noch Personen mit u.a schweren respiratorischen Symptomen oder direktem COVID-Kontakt getetest werden. Dies soll die Labore deutlich entlasten. Allerdings werden nun alle Personen mit leichten Atemwegssymptomen oder nach weniger risikobehafeten Kontakten nicht mehr getestet.

Keine Testung von Personen mit leichten Atemwegssymptomen

Die neue entstandene Testlücke kann durch Schnelltestverfahren ausgeglichen werden. Unternehmen wie BK Emergency Services kann durch den Einsatz von hochsensitiven Schnelltests auch neue beginnende Cluster erkennen und eine weitere Verbreitung möglichst verhindern.

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Rückkehr aus einem Risikogebiet

Dieser Leitfaden soll dir eine einfach Einschätzung geben, ob es bei dir Anzeichen für eine COVID-19 Infektion gibt. Aufgrund möglicher asymptomatischer Verläufe, d.h. du spürst kein Krankheitsgefühl, ist keine 100%ige Aussage möglich und ersetzt keinen Labortest (PCR-Testung). Außerdem können auch andere Erkrankungen dahinter stecken, nur weil es keine COVID-Erkrankung ist, kann es auch eine andere ernst zunehmende Krankheut sein. Daher kontaktiere im Zweifel deinen Hausarzt.

Zunächst einmal die wichtigste Frage: warst du in einem Risikogebiet? Die aktuellen Risikogebiete findest du hier. Eine kurze Durchreise/Transit ohne Kontakt zur Bevölkerung zählt nicht.

Nun wollen dir die weitere Risikoeinschätzung in drei Kategorien einteilen:

Die Atemwege betreffende Symptome

  • Trockener Husten?
  • Halsschmerzen? Trockener Hals?
  • Du bekommst schwer Luft? Schneller als gewöhnlich kurzatmig? Mehr Pausen beim Treppensteigen/Laufen notwendig?
  • Verlust oder Schwäche des Geruchssinnes? Riecht etwas anders oder gar nicht? Wie bei einer Erkältung?

Allgemeine Symptome

  • Ist deine Temperatur erhöht? Fieber? Schüttelfrost?
  • Hast Kopfschmerzen? Muskelschmerzen?
  • Ist dir schlecht? Musst du dich übergeben?
  • Hast du Durchfall?

Kontakt zu positiv getesteten oder mit einem hochgradigen Verdacht einer Infektion

  • Hattest du in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem positiv getesteten?
  • Hat deine Corona-Warn-App ausgeschlagen?
  • Ist kürzlich jemand erkrankt zu dem du Kontakt hattest und bei dem der Verdacht auf eine Covid-Infektion besteht?

Im Zweifel solltest du immer eine Corona-Testung oder eine freiwillige Quarantäne anstreben, um deine Mitmenschen zu schützen.

Desinfektionsmittel

Desinfektionsmittel finden sich angesichts der Corona-Pandemie überall: An Eingängen zu Geschäften, auf der Arbeitsstelle – und in unseren Hand- und Hosentaschen. Die Auswahl in Drogerien, Supermärkten und Apotheken ist riesig, daher ist es nicht immer leicht, einen Überblick zu behalten. Auf was sollten Verbraucher achten? Und wie wendet man die Mittel richtig an? Desinfektionsmittel im Alltag sparsam einsetzenGrundsätzlich sind Desinfektionsmittel für den medizinischen Bereich gedacht. Im Alltag sollte Händedesinfektion sparsam eingesetzt werden, etwa wenn Händewaschen gerade nicht möglich ist. Zu häufiges Desinfizieren kann die Haut belasten. Dringend empfohlen wird die Händedesinfektion, wenn im privaten Umfeld Infektionen aufgetreten sind.

Flüssige Desinfektionsmittel

Am gebräuchlichsten sind Flüssig-Desinfektionsmittel. Sie werden in Kliniken verwendet und werden auch zur alltäglichen Anwendung empfohlen. Das Mittel fließt zwar leicht von der Handfläche, lässt sich dafür aber gut auf der Haut verteilen und hält sie lange genug feucht, sodass eine ausreichende Wirkung erreicht wird. Generell gilt, dass die Hände 30 bis 60 Sekunden mit dem Mittel eingerieben werden sollen, damit Viren zuverlässig abgetötet werden.

Gele

Gele lassen sich gut einmassierenViele Verbraucher setzen auf Gele, da sie sich aufgrund ihrer Konsistenz gut in die Hände einmassieren lassen. Manche Stoffe, die für die gelartige Konsistenz sorgen, werden in der Umwelt allerdings nur schwer abgebaut. In der Wirksamkeit unterscheiden sich Gele nicht von flüssigen Desinfektionsmitteln.Desinfektionstücher können schnell austrocknen.

Tücher

Es gibt auch desinfizierende Tücher. Sie sind auf den ersten Blick praktisch in der Anwendung, haben allerdings einige Nachteile. Die Hände müssen sehr gründlich damit eingerieben werden. Zudem wird zusätzlicher Abfall produziert. Ist die Packung einmal geöffnet, können die Tücher schnell austrocknen, der enthaltene Alkohol verflüchtigt sich. Dadurch kann die Wirksamkeit der Tücher sinken.Coronavirus Masken: Teils hohe Preise für schlechte Qualität Markt hat in einer Stichprobe Mund-Nase-Masken in norddeutschen Apotheken eingekauft. Die Preise und auch die Qualität der Ware variierten stark.

Zum Sprühen

Sprüh-Desinfektionsmittel: Vorsicht vor Aerosolen. Sprays und Sprühflaschen finden sich ebenfalls in den Regalen der Drogerien. Viele Experten raten von solchen Desinfektionsmitteln allerdings ab, da sich beim Sprühen Aerosole bilden, die man nicht einatmen sollte. Besonders wer eine empfindliche Lunge hat, sollte mit der Sprüh-Desinfektion vorsichtig sein. Außerdem ist die Dosierung bei Sprays schwierig. Ein Teil des Wirkstoffs kann sich verflüchtigen, bevor er die Hände erreicht.

Allgemein

Auf Alkoholgehalt achten. Grundsätzlich sollten Verbraucher beim Kauf von Desinfektionsmitteln darauf achten, dass der Alkoholgehalt hoch genug ist. Experten empfehlen einen Ethanolgehalt von mindestens 60 Prozent. Um gegen Coronaviren zu wirken, sollte das Desinfektionsmittel den Hinweis begrenzt viruzid, viruzid oder viruzid plus tragen. Wirkt ein Mittel nur gegen Bakterien, reicht es gegen Coronaviren nicht aus.Vorsicht bei empfindlicher HautMenschen mit empfindlicher Haut oder Allergien sollten auf Duft- und Zusatzstoffe in den Produkten achten.

Weitere Infos

Quelle: www.corona-triage.de

Stillen trotz Corona?

Das vermeintliche Worst-Case Szenario: eine Corona-Infektion tritt in der Phase der Entbindung auf.

Mütter werden routinemäßig bei Aufnahme zur Entbindung auf SARS-CoV-2 getestet. Die Furcht vor einem positiven Test-Ergebniss ist bei dieser neuartigen Erkrankung durchaus verständlich.

Darf ich trotz einer aktiven Corona-Infektion stillen?

Die deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sagt in ihrem Update aus dem Oktober folgendes:

Stillen soll bei SARS-CoV-2 positiven Mütterner möglicht und unterstützt werden. Bei COVID-19 Symptomatik ist die Beratung zu spezifischen infektionsprophylaktischen Maßnahmen angezeigt.

Empfehlungen zu SARS-CoV-2/COVID-19 inSchwangerschaft, Geburt und Wochenbett, Update 10/2020. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe

Also alle Mütter bitte aufatmen: es darf und soll gestillt werden. Es gilt als sehr unwahrscheinlich, dass eine Corona-Infektion über die Muttermilch möglich ist. Denoch sollten gewisse Hygienestandards eingehalten werden, um eine Infektion über Aerosolbildung zu vermeiden.

Allgemein gibt es generell glücklicherweise eher milde Verläufe unter Schwangerern und frisch Entbundenen.

Quelle:

Update 10/2020

Register der Intensivbetten in Deutschland

Leider nimmt die Anzahl der verfügbaren Betten auf Intensivstationen mit ansteigendem Infektionsgeschehen leider wieder ab. Zur Überwachung der freien Betten wurde bereits im Frühjahr der Ausbau eines Zentralorgans zur Erfassung unserer Intensivbetten forciert.

Verantwortlich ist hierfür die DIVI: Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin

Zur Überwachung unserer Versorgungsmöglichkeiten ist das ein super Tool und steht jedem Interessierten online zur Verfügung.

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